22. Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit
Ein 24/7-Loop ist eine einzige Videodatei, die dauerhaft an einen Live-Endpunkt gesendet wird und in dem Moment neu startet, in dem sie endet. Für die Plattform ist das ein Livestream. Für Zuschauer ein Kanal, der immer läuft.
Livestreaming hat nichts damit zu tun, wann das Material aufgenommen wurde. Ein Encoder öffnet eine Verbindung zu einem Ingest-Server und sendet Frames; die Plattform verteilt sie an Zuschauer. Ob diese Frames aus einer Kamera oder von einer Datei kommen, ist von der anderen Seite aus nicht zu erkennen.
Das ist der ganze Trick. Ein Loop ist kein Umweg – es ist die ganz normale Live-Pipeline, die aus einer Datei statt aus einer Capture-Karte gespeist wird.
Er erscheint live. Er steht in den Live-Verzeichnissen und trägt das Live-Abzeichen, was eine andere Fläche ist als die Mediathek.
Er hat einen Chat. Zuschauer kommen gemeinsam an und reden miteinander – das bietet ein hochgeladenes Video nicht.
Niemand fängt am Anfang an. Alle steigen mitten im Lauf ein, das Video muss also von jeder Stelle aus Sinn ergeben.
Er läuft durchgehend. Es gibt keinen Play-Button und keinen Abspann.
Alles, bei dem dauerhafte Sichtbarkeit mehr wert ist als einzelnes Zuschauen: ein Spiel auf einer Shopseite, eine Produktpräsentation, Ambient- oder Musikkanäle, Countdowns zu Events, eine laufende Demo. Der Wert liegt in der Präsenz – da zu sein, wenn jemand zufällig hinsieht.
Alles, was von einem Anfang abhängt. Erzählungen, Tutorials mit Schritten, alles mit einer Pointe. Wenn es nur von vorne funktioniert, gehört es in die Mediathek und nicht in den Loop.
Loopcast betreibt den Loop aus einem Rechenzentrum statt von deinem Rechner. Das ist der Unterschied zwischen einem Stream, der einen Neustart übersteht, und einem, der es nicht tut.
Lade ein Video hoch, füge deinen Stream-Key ein, starte. Ab $0.72/Tag.
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